Basko

„Basko“, geboren am 18.04.2018 in Kroatien, wurde im November 2018 als
Junghund nach Deutschland vermittelt. Seine ersten Adoptanten wollten
ihn dann doch nicht behalten und haben ihn ohne Rücksprache mit der
vermittelnden Organisation einfach weiter verkauft. Auch seine zweiten
Besitzer haben ihn wieder weitergereicht. Schließlich fiel er einer anderen
Tierschutzorganisation auf, die sich seiner an nahmen und ihn von den
inzwischen dritten Besitzern wegholten, da auch diese völlig überfordert waren.

Aus Platzgründen konnte er aber dort nicht bleiben, so dass er am
15. August 2018 bei uns eingezogen ist und wir für ihn nun
verantwortungsvolle Menschen suchen, die dem Jungspund ein
endgültiges Zuhause geben können.

„Basko“ würden wir als ungeschliffenen Rohdiamanten bezeichnen.
Er ist ein stürmischer, zum Teil distanzloser, aber freundlicher Rüpel,
der ganz dringend das große Hunde-Einmaleins lernen muss.

Als Belgischer-Schäferhund-Mix gehört „Basko“ zu den passionierten
Arbeitshunden,die als hoch intelligent, sensibel und vor allem arbeitswillig
gelten. Er braucht ein Herrchen oder Frauchen, das mit ihm arbeitet.
Werden diese Hunde unterfordert, können sie auf Dauer ihren Frust in
Aggressivität abladen. Wird ein Belgischer Schäferhund fachgerecht
gefordert, ob im Dienst oder Sport, so ist er ein wundervoller Partner
und auch als Familienhund tauglich.

Grundkommandos wie „Sitz“ und „Platz“ kennt er sogar, leider mangelt
es an der konsequenten und zuverlässigen Umsetzung. Den Besuch
einer Hundeschule halten wir daher für dringend erforderlich.

Für „Basco“ suchen wir aktive Menschen, die ihn seinen Anlagen
entsprechend fördern können. Er braucht die Herausforderung und
Beschäftigung; idealerweise eingesetzt als Rettungs- oder Diensthund,
aber auch Hundesport kann ein guter Ersatz sein. Darüber hinaus hätte
er sicherlich auch Spaß als Begleiter beim Joggen oder Radfahren.
Auf jeden Fall benötigt „Basko“ viel Bewegung und zwar täglich.

Mit anderen Hunden ist „Basko“, wenn er sie in Ruhe kennenlernen kann,
ganz gut verträglich. Mit Hündinnen kommt er definitiv besser aus, auch mit
„Yoko“ klappen gemeinsame Gassi-Runden problemlos. Wir könnten uns
daher auch eine Vermittlung zu einem bereits vorhandenen Hund gut vorstellen.

Bei zufälligen Begegnungen mit Artgenossen beim Spazieren gehen,
ist er zwischen Unsicherheit und ungestümen Kennen-Lern-Drang hin und
her gerissen. Derzeit gestalten sich solche Treffen z. T.  recht abenteuerlich. 😉

Für „Basko“ suchen wir hundeerfahrene Menschen mit Zeit und Geduld,
die mit dem lernwilligen 1 ½ Jahre alten Kraftpaket arbeiten wollen.
Wir sind uns sicher, dass, wer sich für „Basko“ entscheidet, einen
wundervollen, treuen Begleiter bekommt, der alles für seinen Menschen
machen wird und mit ihm durch dick und dünn geht.